Raum geben

Die ersten Erlebnisse in der Familie sitzen tief. Wir haben sie als Wahrheit abgespeichert – so überlebe ich, so bin ich.

In der Fehlerhaftigkeit eines jeden Menschen liegt demzufolge auch die Behandlung, die Betrachtung der eigenen Kinder. Es gibt Anteile, die zu kurz gekommen, abgewürgt worden, wie tot begraben sind. Im Alltag das gewohnte Handeln, Fühlen, Erwarten stehen lassen und diesen zu kurz Gekommenen, wie Toten

Raum geben, ihnen mit Neugierde und Liebe begegnen, mit Anerkennung – immer wieder, heißt, dem Reichtum die Tür, das Tor zu öffnen. In der Dosierung, wie wir es können. Das innere Kind kennt diese.

Diese verschütteten Anteile haben ein sehr großes Entwicklungspotenzial, das größtmögliche in uns – mit entsprechendem Einfluss auf unser ganzes Selbst.

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